Äthiopien – Trekking- und Kulturrundreise mit Besuch der Danakil Senke

pro Person ab
4.390,-

Trekking und Wanderreise zu den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten von Äthiopien

Beginn der Reise in Gondar, dem „Kamelot“ Afrikas.

7-tägige Durchwanderung des Simien-Gebirge auf abgelegenen Pfaden und Wegen. Landschaftlich reizvolle Fahrt über Aksum zum zweiten Trekking-Höhepunkt bei Gheralta, wo wir im Zuge von 2 Wanderungen die atemberaubend gelegenen Felskirchen entdecken. Fahrt in die beeindruckende Danakil-Senke, wo wir aktiven Vulkanismus, Salzseen und Dromedar-Karawanen bestaunen und den aktiven Vulkan Erta Ale besteigen. Krönender Abschluß der Reise ist der Besuch von Lalibela, wo wir die einzigartigen Felsenkrichen besichtigen.

28.03. – 16.04.2021
10.10. – 29.10.2021

 

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  • Reisekategorie Urlaubsart
      Abenteuerreise, Geführte Touren, Gruppenreise, Rundreise, Studienreise, Wanderreise
    • Activity Level Moderat
      3/8
    • Gruppengröße Kleine Gruppe
      6-12
    Infos über Äthiopien – Trekking- und Kulturrundreise mit Besuch der Danakil Senke.

    Trekking und Wanderreise zu den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten von Äthiopien

    Beginn der Reise in Gondar, dem „Kamelot“ Afrikas. 7-tägige Durchwanderung des Simien-Gebirge auf abgelegenen Pfaden und Wegen. Landschaftlich reizvolle Fahrt über Aksum zum zweiten Trekking-Höhepunkt bei Gheralta, wo wir im Zuge von 2 Wanderungen die atemberaubend gelegenen Felskirchen entdecken. Fahrt in die beeindruckende Danakil-Senke, wo wir aktiven Vulkanismus, Salzseen und Dromedar-Karawanen bestaunen und den aktiven Vulkan Erta Ale besteigen. Krönender Abschluß der Reise ist der Besuch von Lalibela, wo wir die einzigartigen Felsenkrichen besichtigen.

    Leistungen:
    Die Reise beinhaltetItems that are included in the cost of tour price.
    • Reiseleitung durch österreichischen Bergwanderführer von CLEARSKIES
    • Erfahrene einheimische Mannschaft: englischsprechender Reiseleiter, einheimische Mannschaft im Simien Nationalpark: Ranger, Koch, Eseltreiber und Esel zur Beförderung des Gepäcks.
    • Übernachtung in ausgewählten 3-4* Hotels während der Rundreise
    • Während der Trekkingtour im Simien-Gebirge Übernachtung in geräumigen Zelten
    • Vollpension während der Trekkingtour im Simien-Gebirge (Tage 3-8) und in der Danakil-Senke (Tage 13-16)
    • Während der Rundreise und den Besichtigungen Halbpension
    • Alle Transporte und Transfers in privatem Bus bzw. Geländewagen (Danakil-Senke)
    • Inlandsflüge Addis-Abeba – Gondar und Lalibela – Addis Abeba* (inkl. 20 Kg. Hauptgepäck)
    • Trekkingpermit und Nationalpark-Gebühren im Simien N.P.
    • Eintritte und Bewilligungen laut Programm
    nicht inkludiertItems that are not included in the cost of tour price.
    • Internationaler Flug nach Addis Abeba
      Gerne bieten wir ein Paket inkl. Flug an.
      Sofern Sie eine int. Flug nach Addis Abeba mit Ethiopian Airlines buchen, sind die Inlandsflüge in unserem Preis inklusive. Falls Sie mit einer anderen Fluglinie nach Addis Abeba fliegen, muss ein Aufpreis von ca. € 260,- für die Inlandsflüge verrechnet werden.
    • Eventuelle Gebühren für Übergepäck bei den Flügen
    • Visum für Äthiopien ca. € 50,-
    • Reiseversicherung
    • Getränke
    • Persönliche Ausgaben
    • Trinkgelder für die einheimischen Mannschaften
    • Einzelzimmerzuschlag € 200,- Inkl. Einzelzelt
    • Etwaige Treibstoffzuschläge
    • anfallende Kosten bei Programmänderungen
    1. 28.03. – 16.04.2021, 10.10. – 29.10.2021 Reiseverlauf

      Tag 1: Ankunft in Addis Abeba und Stadtbesichtigung
      Ankunft am internationalen Flughafen in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, am frühen Morgen. Wir werden am Flughafen in Empfang genommen und fahren zu unserem Hotel.
      Nach einer kurzen Erfrischung tauchen wir heute schon in die exotische Welt Äthiopiens ein und besuchen das Nationalmuseum, wo wir einen Überblick von der reichen Geschichte des Landes bekommen, bis zurück zu den Überresten des ersten Hominiden „Lucy“, die hier ausgestellt sind. Das ebenfalls sehr interessante ethnologische Museum, eingebettet in den üppigen Gärten des ehemaligen Palastes von Haile Selassie, des letzten äthiopischen Kaisers, bietet eine interessante und schön aufbereitete Einführung in die vielen Völker und Traditionen des Landes.
      Wir besichtigen heute außerdem die Dreifaltigkeitskathedrale und fahren am späten Nachmittag durch den riesigen Mercato, den größten Freiluftmarkt von Afrika, der sich über ein ganzes Stadtviertel erstreckt. Am Abend gemeinsames Abendessen, bei dem die kommenden Tage der Reise besprochen werden.

      Tag 2: Flug nach Gondar und Besichtigung
      Morgens fliegen wir von Addis Abeba in den Norden nach Gondar, dem „Kamelot“ Äthi- opiens. Gondar war von Mitte des 17.ten bis Mitte des 19.ten Jahrhunderts die dritte permanente Hauptstadt des Landes, nach Axum und Lalibela. Die Stadt liegt eingebettet in einer hügeligen Landschaft auf ca. 2100 Metern. Am Nachmittag besuchen wir den mittelalterlich anmutenden Palastkomplex von Fasiladas sowie die Kirche von Debre Berhan Selassie.

      Tag 3: Fahrt ins Simien-Gebirge und Start der Trekkingtour
      Fahrt von Gondar bis in die kleine Ortschaft Debark, wo wir bei der Nationalpark-Verwaltung unsere Trekking-Bewilligungen einholen und die obligatorischen Ranger zu uns stoßen. Auf guter Schotterstraße fahren wir in den Simien Mountains Nationalpark. Die Piste führt uns auf einen langgezogenen Bergrücken, an dessen riesiger Abbruchkante wir in den kommenden drei Tagen entlangwandern werden.

      Bald steigen wir aus und starten am späten Vormittag in unsere erste Trekkingetappe, die uns bis zu unserem ersten Lager Sankaber (3250 m) führt, wo wir die erste Nacht im Zelt verbringen werden.
      Entlang der Strecke bestaunen wir den weiten Ausblick von der Abbruchkante ins weit unter uns liegende Tiefland. Mit etwas Glück sehen wir heute schon die ersten Chelada-Paviane.

      Tag 4: Trekking im Simien-Gebirge – von Sankaber nach Geech
      Ein schöner Trekkingtag führt uns durch die afro-alpine Gebirgslandschaft. Wir wandern entlang der gewaltigen Abbruchkante nach Osten, vielleicht sehen wir auch heute wieder Chelada-Affen und auch kleinere Gruppen der seltenen Walya Steinböcke, die in den Klippen hausen. Entlang der Strecke bewundern wir den beeindruckenden Jinbar Wasserfall, der nahezu 500 Meter in die Tiefe fällt.
      Nach einem abschließenden, langen Anstieg erreichen wir am Nachmittag unseren schön gelegenen Lagerplatz Geech (ca. 3600 m) und richten die Zelte ein. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am frühen Abend lohnt sich ein Ausflug auf den nahen Bergrücken, um den Sonnenuntergang zu genießen.

      Tag 5: Gipfeletappe von Geech nach Chennek
      Unsere Tagesetappe startet mit einem gemächlichen, aber langen Anstieg von unserem Lager durch afro-alpine Wiesen, an Riesenlobelien vorbei, bis zum 3926 Meter hohen Gipfel Imet Gogo, dessen Felsklippen senkrecht abfallen. Von hier aus bewundern wir die weite Aussicht über das zu unseren Füßen liegenden Tiefland und die zerklüfteten Felsklippen und Tafelberge.
      Vom Imet Gogo steigen wir in ein kleines Flusstal ab und bestaunen die hier in rauen Mengen wachsenden Lobelien (baumhohe Lilien-Gewächse). Der Weiterweg führt uns am Gipfel des 4070 Meter hohen Inatye vorbei, ein lohnender und aussichtsreicher Gipfel auf dem wir eine späte Mittagspause einlegen.
      Die letzten zwei Stunden steigen wir über schmale Pfade an der Abbruchkante entlang bis zu unserem Lagerplatz Chennek (ca. 3600 m) ab. In der Umgebung des Lagers tummeln sich oftmals zahlreiche Chelada-Paviane (Blutbrust-Paviane), die wir mit etwas Glück auch am Folgetag beobachten werden.

      Tag 6: Trekking von Chennek nach Sona
      Eine schöne und aussichtsreiche Etappe erwartet uns heute! Von unserem Lager in Chennek steigen wir auf den 4200 Meter hohen Bwahit Pass, den wir nach 3 Stunden Aufstieg erreichen. Bei gutem Wetter sehen wir von hier aus im Osten den Ras Dejen, mit 4533 höchster Berg Äthiopiens. Zwischen uns und dem Berg liegt das tiefe Flusstal des Meseha Wenz.
      Unser Weg führt in einem Halbbogen an der großen Abbruchkante entlang nach Nor- den in das Dorf Arkwasiye. Hier verlassen wir die vielbegangenen Pfade des Simien und steigen nach Nordwesten in das weitläufige Dorf Sona (ca. 3450 m) ab. Im Innenhof der Dorfschule bauen wir unser nächstes Lager auf. Hier sind wir eine Attraktion für Jung und Alt, da hier nur wenige Touristen vorbeikommen.

      Tag 7: Abstieg ins Tiefland – von Sona nach Mekarebiya
      Wir beginnen unsere Tagesetappe mit einem langen Abstieg von Sona, erst gemächlich, dann steil bis zum Ufer des Ansiya-Fluss. Hier legen wir unsere Mittagspause ein, es kann im Bach auch gebadet werden. Wir sind nun im warmen Tiefland des Simien Nationalpark angekommen. Wir genießen die warmen Temperaturen und die feucht-schwüle Luft. Nach unserer Mittagspause wandern wir in das nahe Dorf Mekarebya (ca. 1900 m) und schlagen wiederum bei der im Bau befindlichen Dorfschule unser nächstes Lager auf. Wir haben nun das weite afro-alpine Hochplateau des Simien-Gebirge verlassen und befinden uns in verhältnismäßig dichter besiedelter Landschaft mit reger Landwirtschaft. Der Kontrast zwischen den geordneten Feldern und den zerklüfteten Bergen, die den Horizont dominieren, ist beeindruckend und schön.

      Tag 8: Vorbei an den Tafelbergen von Hawaza
      Es erwartet uns – aufgrund der schwülen Luft – eine schweißtreibende Tagesetappe. In der Früh steigen wir von Mekarebyia wieder zum Ansiya-Fluss ab und queren diesen. Nun geht es am Bach entlang, in einer Serie von kurzen Auf- und Abstiegen, bis wir den Bach verlassen und nach Norden zum Dorf Hawaza aufsteigen. Nach einem langen und steilen Anstieg erreichen wir Hawaza, am Fuße des gleichnamigen Tafelberges gelegen. Hier erwartet uns ein schmackhaftes Mittagessen im Hof eines malerischen Bauernhofes. Während wir essen können wir der Hausherrin bei der traditionellen Kaffeezeremonie zu- schauen. Erst werden die Bohnen gewaschen, anschließend geröstet und schließlich in einem Mörser zerstampft, bevor der Kaffee aufgegossen wird. Der starke und schmackhafte Kaffee belebt unser Gemüt und muntert uns für die letzte Stunde unserer Tagesetappe, die wir in dem kleinen Dorf Mulliet (1974 m) beenden. Hier bauen wir unser letztes Zeltlager im Simien-Gebirge auf.

      Tag 9: Ende der Trekkingtour in Adi Arkay und Fahrt nach Aksum
      Nach dem Frühstück wandern wir die letzten Kilometer im Simien-Gebirge, bis wir nach eineinhalb Stunden die kleine Stadt Adi Arkay (1600 m) erreichen. Hier verabschieden wir unsere Mannschaft und die Mauleseltreiber, die uns die letzten Tage begleitet haben. Wir steigen wieder in unseren Bus ein und fahren weiter nach Norden bis Aksum. Dort quartieren wir uns im Stadtzentrum in einem schönen Hotel ein und können den Staub der letzten Tage abwaschen.

      Tag 10: Die Stelen von Aksum und Fahrt nach Gheralta
      Nach den landschaftlichen Höhepunkten im Simien-Gebirge genießen wir heute ein his- torisches Kontrastprogramm. Die Stadt Aksum, seit 1980 Teil des UNESCO Weltkulturer- be, wurde schon im 10. Jahrhundert vor Christus erbaut. Damals war Aksum die Hauptstadt der Königin von Saba; für lange Zeit auch Hauptstadt des Axumitischen Reiches, eines der am längsten bestehenden Reiche Afrikas und nahezu 1000 Jahre lang einer der wichtigsten Knotenpunkte an den Handelsrouten zwischen Afrika und Asien.
      Heute Vormittag besichtigen wir das große Stelen-Feld bei Askum sowie die Kirche von Zion in der angeblich die Bundeslade mit den Zehn Geboten aufbewahrt wird. Überlieferungen zufolge wurde sie von Menelik I., Sohn der Königin Saba und König Salomons, nach Aksum gebracht.
      Nach einem Mittagessen in Aksum fahren wir weiter zu unserer nächsten Station in die Gegend von Gheralta, zu einer weiten Ebene im Tigray, die von schroffen Felstürmen und Felsklippen dominiert wird. Hier wurden die faszinierenden Felskirchen von Gheralta in den Stein gehauen. Wir quartieren uns in einem Hotel in der kleinen Ortschaft Hawsen ein. Es bleibt uns am Nachmittag freie Zeit, um die Seele baumeln zu lassen.

      Tag 11: Wanderung zu den Felskirchen Maryam und Daniel Korkor
      Heute besuchen wir im Zuge einer Vormittagswanderung in der Gegend von Gheralta – ein paar Kilometer südlich von Hawsen – die zwei berühmten Felskirchen Mariam und Daniel Korkor. Die zwei Höhlenkirchen aus dem 4.ten Jahrhundert sind spektakulär in den Sandsteinfelsen oberhalb der weiten Ebene gehauen worden. Der Aufstieg zu den Kirchen führt uns anfänglich durch einen nach oben strebenden, engen Felskorridor bis auf einen breiten Sattel mit beeindruckendem Ausblick auf die weite Ebene von Gheralta. Von hier steigen wir weiter durch die Sandsteinfelsen auf, immer wieder müssen wir die Hände an den Fels legen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier gefragt! Belohnt werden wir durch den atemberaubenden Blick den wir von den Felsklippen bei Daniel Korkor haben. Nach dem Abstieg fahren wir zu einem späten Mittagessen, der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

      Tag 12: Die Felskirche Abuna Yemata Guh
      Heute Vormittag steigen wir über einen abenteuerlichen und teilweise auch ausgesetzten Weg zur schwer zugänglichen Felskirche Abuna Yemata Guh auf. Die letzten Meter führen durch eine nahezu glatte Felswand, in der uns lediglich ein paar Handgriffe und Fußtritte Halt geben. Hier sind auf ein paar Metern einfache Kletterfertigkeiten gefragt, wir werden als Sicherheitsmaßnahme durch unser Team mit einem Seil und einem Klettergurt gesichert. Zuletzt geht es auf einem schmalen Felsbandes mit beeindruckendem Tiefblick entlang der Felswand bis wir die winzige Öffnung im Felsen erreichen, hinter der die beeindruckende Felskirche liegt. Im 5.ten Jahrhundert erbaut und mit schönen Wandmalereien geschmückt ist sie nicht nur aufgrund des abenteuerlichen Zustiegs ein echtes Erlebnis!
      Auch heute steht uns in Hawsen der Nachmittag zur freien Verfügung, um ein wenig zur Ruhe zu kommen.

      Tag 13: Fahrt in die Danakil-Senke nach Hamed Ela
      Zeitig starten wir in die lange Fahrt zu unserem nächsten landschaftlichen Höhepunkt, der Danakil-Senke. Wegen der hohen Temperaturen und unwirtlichen Lebensbedingungen wird die Tiefebene auch „Hölle auf Erden“ genannt. Die Fahrt führt uns durch das landschaftlich wunderbare Tigray, bis wir nach ca. 2 Stun- den die Ortschaft Agula erreichen. Hier warten schon unsere Geländewägen, wir steigen um und fahren weiter Richtung Osten. Schon bald fällt das Gelände markant ab zum großen ostafrikanischen Grabenbruch, in dem die Danakil-Senke liegt. Zugleich bildet der Felsbruch auch die Grenze zwischen den äthiopischen Bundesstaaten Tigray und Afar. Nach einer Mittagspause in der Ortschaft Berhale erreichen wir das kleine Dorf Hamed Ela, ca. 120 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen, wo wir die Nacht verbringen werden. Die Danakil-Senke gilt als der heißeste Ort der Welt, es wurden hier schon Temperaturen jenseits von 60°C gemessen! Wir müssen mit hitzigen Tagestemperaturen von 40 bis 45°C rechnen. Das ärmliche Dorf Hamed Ela lebt vom traditionellen Salzabbau am nahegelegenen, riesigen Salzsee und den Salz-Karawanen, die das kostbare Gut mithilfe von Dromedaren nach Westen in Richtung Mekele bringen.
      Am Nachmittag besuchen wir die riesige Salzpfanne – mit etwas Glück können wir eine der Salzkarawanen beobachten. Der Sonnenuntergang am Salzsee hinterlässt wunder- bare Erinnerungen!
      In Hamed Ela übernachten wir unter freiem Himmel auf hölzernen Bettgestellen. Wegen der hohen Temperaturen bedeutet jeder Luftzug eine Erleichterung.

      Tag 14: Vulkanische Farbenspiele in Dallol
      Fahrt von Hamed Ela durch die große Salzpfanne in Richtung der bizarren, einmaligen vulkanischen Landschaft von Dallol. Hier, ca. 120 Meter unter dem Meeresspiegel, hat der aktive Vulkanismus eine der bizarrsten Landschaften geformt, die man sich vorstellen kann: gelb, orange und grünlich leuchtende Salztürme, Becken, Terrassen und andere Salzformationen, die zum Teil auch an Korallen erinnern. Die Quellen sind stark säurehaltig, selbst die Luft kann je nach Windrichtung etwas sauer sein. Nach einem ausgiebigen Rundgang geht es durch die Salzpfanne wieder retour. Wir ha- ben die Gelegenheit, eine traditionelle Salzmine zu besuchen. Dort wird – seit Jahrhunderten unverändert – unter schwersten Bedingungen das Salz in großen Platten abgebaut und mit Dromedar-Karawanen abtransportiert. Bald danach geht es weiter über Barhale Richtung Süden. In der Ortschaft Abala kehren wir bei einer Familie ein, in deren Haus bzw. Innenhof wir unser Nachtlager aufschlagen werden. Abala liegt wiederum auf ca. 1500 Metern, die kühleren Temperaturen bieten eine willkommene Abwechslung.

      Tag 15: Besteigung des Erta Ale
      Gleich zwei Höhepunkte erleben wir heute! Von Abala fahren wir auf guter Straße nach Osten, am Vulkan Erta Ale vorbei bis zum großen salzigen See Afdera, wiederum ca. 120 Meter unter dem Meeresspiegel. Der große See wird von heißen Süßwasserquellen gespeist. Wir nutzen die Gelegenheit, im warmen See zu baden und können im Anschluss in den heißen Quellen das Salz abwaschen. Hier kommt sogar etwas Karabik-Feeling auf, statt Palmen stehen hier aber Drachenbäume.

      Am Nachmittag fahren wir ein paar Kilometer retour bis wir in der offenen Wüste der Danakil-Senke die asphaltierte Straße verlassen und in Richtung des aktiven Vulkan Erta Ale weiterfahren. In der kleinen Siedlung Kursawat erhalten wir die nötigen Bewilligungen für die Besteigung und fahren die letzten Kilometer über ein erstarrtes Lava Feld bis zum Fuß des flachen Vulkans. Hier starten wir, auf Grund der hohen Temperaturen erst bei Dämmerungsbeginn, unseren Aufstieg auf den ca. 600 Meter hohen Vulkan, dessen Kraterrand wir nach ca. 2 Stunden erreichen.
      Der aktive Vulkan Erta Ale ist weltweit einer der wenigen Vulkane, in dessen Krater sich ein aktiver Lavasee befindet!
      Die vulkanische Aktivität ist wechselhaft – war diese im Jahr 2017 so stark, dass der Lavasee überlief, so waren im Jahr 2019 nur einzelne glühende Lavabereiche auszumachen. Im Dunkeln beeindrucken uns die Rauchschwaden und das Fauchen der Lava. Mit etwas Glück können wir sogar Lavafontänen und kleinere Eruptionen beobachten. Am gleichen Abend steigen wir zu unserem Basislager am Fuss des Vulkans ab und übernachten in Zelten oder nochmals unter freiem Himmel.

      Tag 16: Fahrt von der Danakil-Senke nach Mek’ele
      Wir verlassen heute die heiße und unwirtliche, aber auch sehr faszinierende Danakil-Senke und fahren über Abala, wo wir Mittagessen, in die große Stadt Mekele. Wir erreichen die Hauptstadt des Tigray gegen Mitte des Nachmittages und beziehen dort ein schönes Hotel, wo wir Salz und Staub der Danakilsenke abwaschen können.

      Tag 17: Fahrt nach Lalibela
      Lange Fahrt von Mek’ele in den Süden bis Lalibela, dem abschließenden Höhepunkt unserer Reise. Wir lassen das Tigray hinter uns und betreten wieder die Amahara Region, in der wir schon die ersten Tage der Reise verbracht haben. Wir haben Zeit für kleinere Fotopausen und erreichen am späten Nachmittag die kleine, berühmte Ortschaft Lalibela, wo wir am nächsten Tag die weltberühmten Felsenkirchen bestaunen werden.

      Tag 18: Besichtigung der Felskirchen von Lalibela
      Lalibela, früher auch als Roha („Neu-Jerusalem“) bekannt, ist eine heilige Stadt und kann mit elf monolithischen Kirchen eine weltweite Sensation vorweisen. Die im 12.ten und 13.ten Jahrhundert erbauten, bzw. aus dem Stein gehauenen Kirchen sind seit 1978 Teil des UNESCO-Weltkulturerbe. Der gesamte Tag steht im Zeichen dieser Kirchen, wir besichtigen die nördliche Gruppe, die östliche Gruppe und abschließend die wohl berühmteste dieser Steinkirchen: Bet Giyorgis, die dem Schutzheiligen Äthiopiens, Sankt Georg, gewidmet ist und als perfekteste dieser Kirchen gilt.

      Tag 19: Wanderung bei Lalibela und Freizeit
      Heute Vormittag nehmen wir bei einer Wanderung von Lalibela zur kleinen Felskirche Ashe- ton Maryam Abschied von der schönen Bergwelt Äthiopiens. Der zweistündige Aufstieg zur kleinen Kirche, die der Jungfrau Maria gewidmet ist, belohnt durch wunderbare Aussichten. Wir sind gegen Mittag wieder in Lalibela, der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

      Tag 20: Rückflug nach Addis Abeba und Heimflug nach Europa
      Am Vormittag fahren wir zum Flughafen von Lalibela und fliegen zurück in die quirlige Hauptstadt Addis Abeba. Je nach internationaler Flugverbindung haben wir eventuell noch Zeit für einen letzten Stadtbesuch oder letzte Einkäufe. Am Abend gemeinsames Abendessen und, je nach Flugzeit, Transfer zum internationalen Flughafen und Heimflug.

    Unterbringung
    • Übernachtung in ausgewählten 3-4* Hotels während der Rundreise
    • Während der Trekkingtour im Simien-Gebirge Übernachtung in geräumigen Zelten